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Endpoint-Entdeckung

Die Endpoint-Entdeckung ist der Prozess der Identifizierung, Inventarisierung und Überwachung aller mit der IT-Umgebung einer Organisation verbundenen Geräte, einschließlich verwalteter, nicht verwalteter und unbekannter Endpunkte. Sie bietet grundlegende Sichtbarkeit für Laptops, Desktops, Server, virtuelle Maschinen und IoT-Geräte in On-Premises- und Cloud-Infrastrukturen. Die Endpoint-Entdeckung unterstützt die Risikominderung, indem sie blinde Flecken aufdeckt, die Durchsetzung von Richtlinien ermöglicht und die Sicherheit von Daten und Identitäten stärkt. Ohne genaue Endpoint-Entdeckung kämpfen Organisationen darum, den Zugriff zu kontrollieren, Bedrohungen zu erkennen und die Einhaltung von Compliance zu gewährleisten.

Was ist Endpoint Discovery?

Die Endpoint-Entdeckung ist die systematische Identifizierung jedes Geräts, das sich mit einem Unternehmensnetzwerk verbindet oder auf Organisationsressourcen zugreift. Zu diesen Endpunkten gehören Benutzerarbeitsstationen, Server, virtuelle Maschinen, mobile Geräte und zunehmend unverwaltete oder transiente Geräte wie Laptops von Auftragnehmern und IoT-Systeme.

Für IT- und Sicherheitsteams etabliert die Endpunkt-Erkennung eine zuverlässige Informationsquelle. Sie beantwortet eine grundlegende Frage: Welche Geräte existieren gerade in der Umgebung und wie sind sie verbunden? Diese Sichtbarkeit ist kritisch, denn Endpunkte sind oft der initiale Eintrittspunkt für Angreifer und eine häufige Quelle für Fehlkonfigurationen.

Warum ist die Endpoint Discovery wichtig für die Sicherheit?

Sicherheitskontrollen hängen von der Sichtbarkeit ab. Wenn ein Endpunkt unbekannt ist, kann er nicht überwacht, gepatcht oder verwaltet werden. Die Endpunkt-Erkennung verringert die Angriffsfläche, indem sie Schatten-IT, veraltete Systeme und unverwaltete Geräte aufdeckt, die standardmäßige Kontrollen umgehen.

Aus einer defensiven Perspektive unterstützt die Endpunkt-Erkennung das Prinzip der geringsten Rechte, eine schnellere Reaktionsfähigkeit bei Vorfällen und genaue Risikobewertungen. Sie ermöglicht auch die Korrelation zwischen Endpunkten, Identitäten und Datenzugriff, was Teams hilft zu verstehen, nicht nur was verbunden ist, sondern auch wer es benutzt und was sie erreichen können.

Wie unterscheidet sich die Endpoint Data Discovery von der Endpoint Discovery?

Die Endpoint-Entdeckung konzentriert sich auf die Identifizierung der Geräte selbst, während die Endpoint-Datenerkennung die auf diesen Geräten gespeicherten oder abgerufenen Daten untersucht. Die Endpoint-Datenerkennung identifiziert sensible Informationen wie persönliche Daten, Finanzunterlagen oder geistiges Eigentum, die auf Endpunkten gespeichert sind.

Gemeinsam bieten Endpoint Discovery und Endpoint Data Discovery tieferen Kontext. Zu wissen, dass ein Gerät existiert, ist nützlich, aber zu wissen, dass es regulierte oder hochriskante Daten speichert, ermöglicht informierte Sicherheitsentscheidungen, Priorisierung und Behebung.

Was sind Endpoint Discovery Tools?

Tools zur Endpoint-Entdeckung automatisieren die Erkennung und Inventarisierung von Geräten in Netzwerken, Verzeichnissen und Cloud-Umgebungen. Sie sammeln Attribute wie Gerätetyp, Betriebssystem, Eigentum, Konfigurationsstatus und Konnektivität.

Effektive Tools zur Endpunkterkennung integrieren sich mit Identity-Systemen, Endpoint Management-Plattformen und Sicherheitsüberwachungslösungen. Diese Integration ermöglicht es Teams, Geräte mit Benutzern zu korrelieren, Anomalien zu erkennen und kontinuierliche Sichtbarkeit zu bewahren, während sich Umgebungen verändern.

Anwendungsfälle

  • Gesundheitswesen: Gesundheitsorganisationen verlassen sich auf die Endpoint Discovery, um klinische Arbeitsstationen, medizinische Geräte und nicht verwaltete Endpunkte zu identifizieren, die auf elektronische Gesundheitsakten zugreifen. Eine genaue Erkennung unterstützt die HIPAA-Konformität und verringert das Risiko einer Datenexposition durch veraltete oder nicht verwaltete Systeme.
  • Finanzdienstleistungen: In Finanzumgebungen hilft die Endpoint-Entdeckung dabei, Handelsarbeitsplätze, Back-Office-Systeme und entfernte Geräte, die auf sensible Finanzdaten zugreifen, zu verfolgen. Die Sichtbarkeit von Endpunkten unterstützt die Audit-Bereitschaft und hilft dabei, unbefugte Zugriffswege zu erkennen.
  • Fertigung: Hersteller nutzen Endpoint Discovery, um operationelle Technologie-Endpoints, Engineering-Systeme und IoT-Geräte zu identifizieren. Diese Sichtbarkeit verringert das Risiko von Störungen, die durch unverwaltete oder unsichere Geräte verursacht werden, die mit Produktionsnetzwerken verbunden sind.

Wie Netwrix helfen kann

Netwrix Privilege Secure wurde speziell für die echte Endpunkt-Entdeckung entwickelt, indem es Endpunkte in großem Umfang in Windows- und Linux-Umgebungen aufdeckt. Anders als Tools, die sich auf Richtliniendurchsetzung oder Datenschutz konzentrieren, liegt der Fokus von Privilege Secure auf der Sichtbarkeit der Angriffsfläche des Endpunkts selbst.

Das Produkt führt kontinuierliche Scans durch, um sowohl verwaltete als auch unverwaltete Endpunkte zu identifizieren, einschließlich Systeme, die von traditionellen Inventuren oft übersehen werden. Privileged Access Management erkennt auch lokale und Domänen-Privilegierte Konten, die auf diesen Endpunkten vorhanden sind, und legt unbekannte, veraltete oder unnötige Admin-Konten offen, die Angreifer häufig ins Visier nehmen.

Durch die Korrelation von Endpunkten mit Privileged Access liefert Netwrix Privilege Secure sofortige Einblicke in das tatsächliche Risiko. Teams erhalten nicht nur Sichtbarkeit über Gerätenamen, sondern auch darüber, wo administrative Kontrolle besteht, wie sie gewährt wird und wo sie sich im Laufe der Zeit unbemerkt ausgeweitet hat. Dies macht Privilege Secure zu einer starken Grundlage für die Endpunktentdeckung, die das Prinzip der geringsten Rechte, schnellere Bedrohungserkennung und eine reduzierte Angriffsfläche unterstützt.

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